HIDataSync wird mit einem eigenen Stand auf der Industrieausstellung zum EUHA-Kongress in Hannover präsent sein, um über die Plattform zu informieren sowie Fragen zur Registrierung, Einrichtung und Nutzung zu beantworten. Darüber informiert der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie (BVHI). HIDataSync ist eine vom BVHI und seinen Mitgliedern entwickelte digitale Schnittstelle zwischen Hörsystem-Herstellern und Branchensoftwares.
Anlass für den Stand sei „auch die wachsende Unterstützung durch die Hörakustik-Branchensoftwareanbieter“, heißt es in der entsprechenden Meldung des BVHI. Sechs Branchensoftwares böten demnach bereits die Produktdatenkataloge in ihren Lösungen an: Amparex, Euronet, winIpro, Asego.net, AkuWinOffice und OPA. Damit könnten Fachgeschäfte die von den Herstellern bereitgestellten Daten direkt in ihrer gewohnten Software nutzen.
Als nächsten Schritt kündigt der BVHI die Aktivierung des Bestellservices bei den ersten Branchensoftwares an. Mit denen könnten Fachgeschäfte dann Bestellungen über HIDataSync an ihre Lieferanten übermitteln. Welche Funktionen ein Betrieb nutzen kann, soll allerdings davon abhängen, welche Schnittstellen seine Branchensoftware und die betreffenden Hersteller unterstützen.
„Wir freuen uns über das steigende Interesse an HIDataSync und darüber, dass immer mehr Branchensoftwareanbieter die Schnittstelle integrieren. Mit der bevorstehenden Aktivierung des Bestellservices machen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um digitale Abläufe in den Hörakustikbetrieben zu vereinfachen. Wir laden alle Interessierten herzlich ein: Kommen Sie zu unserem HIDataSync-Stand und mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Erfahrungen“, sagt Dr. Stefan Zimmer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Hörsysteme-Industrie e. V. (BVHI).
Zusätzlich zu den Produktdatenkatalogen sowie der Möglichkeit, Bestellungen aufzugeben, bietet die Plattform Schnittstellen für Lieferscheine und E-Rechnungen. „Für Hörakustikunternehmen ist die Nutzung von HIDataSync freiwillig und kostenlos. Die Betriebe entscheiden selbst, mit welchen Herstellern sie sich verbinden und welche Funktionen sie für ihre Standorte freischalten. Produktwahl, Einkaufskonditionen und Zahlungsabwicklung bleiben in ihrer Hand. Die Branchensoftware bleibt das führende System“, heißt es in der Meldung des BVHI weiter. Auch die Datenhoheit bleibe bei den Fachgeschäften.


