Gudrun Karp, Vorstandsmitglied und Landesfrauensprecherin im SoVD Schleswig-Holstein, und Marcus Nissen, Leiter der Abteilung Bildungsmanagement der Akademie für Hörakustik am Campus Hörakustik, bei der Verleihung des SoVD-Gütesiegels. (Foto: afh / Fotografin: Lis-Muriel Wegner)

CAMPUS HÖRAKUSTIK FÜR GELEBTE INKLUSION IN BILDUNG UND BERUF AUSGEZEICHNET

Der Campus Hörakustik ist vom Sozialverband Deutschland (SoVD), Landesverband Schleswig-Holstein e. V., mit dem Gütesiegel für sein besonderes Engagement im Bereich Inklusion ausgezeichnet worden. Das meldet die biha Ende Juni. Mit der Auszeichnung würdige der SoVD „die konsequente und beispielhafte Umsetzung inklusiver Bildungsangebote am bundesweit zentralen Ausbildungszentrum für Hörakustikerinnen und Hörakustiker“, heißt es in der entsprechenden Meldung aus Mainz. Ebenso unterstreiche die Auszeichnung „die gesellschaftlich wichtige Arbeit der Hörakustikerinnen und Hörakustiker“.

„Inklusion ist für uns kein Zusatzangebot, sondern ein grundlegender Bestandteil unseres Bildungsauftrags“, erklärt Marcus Nissen, Leiter der Abteilung Bildungsmanagement der Akademie für Hörakustik (afh) am Campus Hörakustik. „Wir schaffen Rahmenbedingungen, die allen Auszubildenden die bestmöglichen Chancen auf einen erfolgreichen Berufsabschluss eröffnen – unabhängig von individuellen Voraussetzungen oder Einschränkungen.“

Seit 1917 setzt sich der Sozialverband für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und sozialen Benachteiligungen ein. „Der Campus Hörakustik zeigt in vorbildlicher Weise, wie inklusive Bildung gelingen kann“, betont Mario Eggers, Experte für Barrierefreiheit beim SoVD Schleswig-Holstein. „Hier werden Barrieren abgebaut, individuelle Unterstützung ermöglicht und Chancengleichheit praktisch umgesetzt. Dieses Engagement verdient besondere Anerkennung.“

Prof. Dr. Ulrich Hase, ehemaliger Landesbeauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung und Berater für Inklusion am Campus Hörakustik, ergänzt: „Hörakustiker setzen sich bundesweit für die Verbesserung der Kommunikationsbedingungen hörgeschädigter Menschen ein und sind Botschafter für Inklusion und Barrierefreiheit. Hier geht der Campus Hörakustik mit außergewöhnlich gutem Beispiel voran – durch den ständigen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, durch vielfältige Maßnahmen zur Inklusion und die schrittweise Umsetzung von Barrierefreiheit. Deshalb ist das Gütesiegel des Sozialverbandes Deutschland verdient und Ansporn, sich weiterhin zu engagieren.“

Jens Rießen, Studiendirektor der Bundesoffenen Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen (LBS) am Campus Hörakustik, betont: „Unser Versprechen für die Zukunft ist klar: Wir sind permanent bestrebt, uns immer weiterzuentwickeln und noch besser zu werden. Wir wollen neue Wege finden, um Teilhabe noch selbstverständlicher zu machen und als Campus ein Leuchtturm für gelebte Inklusion zu bleiben.“

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