REINHOLD GEISS BERICHTET VON SEINER HÖRGESUNDHEITSREISE

Reinhold Geiss, bekannt aus der RTL-2-Sendung „Die Geissens“ und Vater von Robert Geiss, hat offen über seine persönliche „Hörgesundheitsreise“ gesprochen. Das meldete das Netzwerk Hörgesundheit Mitte Juli. Demnach erklärte Reinhold Geiss, selbst betroffen von altersbedingtem Hörverlust, warum für ihn gutes Hören mehr sei als „nur eine Frage moderner Technik“.

Ihren Anfang nahm die Reise bei einem HNO-Arzt, der Reinhold Geiss gesagt habe, sein Hören sei „altersentsprechend“. Dazu kamen Aussagen aus dem eigenen Umfeld, die Reinhold Geiss auch nicht dazu animierten, das Thema Hörgesundheit konsequent anzugehen. Gleichzeitig habe er aber festgestellt, dass ihm Gespräche etwa in Restaurants oder mit mehreren Gesprächspartnern zunehmend schwerer fielen. „Ich habe gemerkt, dass ich mich stärker konzentrieren musste. Irgendwann stellt man fest, dass Hören nicht mehr selbstverständlich ist“, beschreibt Reinhold Geiss seine Ausgangssituation.

Der Wendepunkt sei für Reinhold Geiss beim Tag der Hörgesundheit 2025 in Köln gekommen. Hier habe er sich „intensiver mit der Frage auseinandergesetzt, welche Rolle gutes Hören für Lebensqualität, Konzentration, soziale Sicherheit und geistige Fitness spielt“, schreibt das Netzwerk Hörgesundheit. Also habe Geiss den Entschluss gefasst, sich des Themas nun doch anzunehmen.

Zupass gekommen sei Reinhold Geiss, der regelmäßig auch Zeit auf seiner Finca in Spanien verbringt, dass es auch flexible Lösungen bei Online-Akustikern gebe. Jedenfalls war er auf ear.direct aufmerksam geworden, die bekanntlich zu den Gründern des Netzwerks Hörgesundheit gehören. Mit denen habe er „diskret“ und „von zu Hause aus“ einsteigen können. Zudem habe ihm die persönliche Beratung gefallen sowie die Option, unabhängig vom Aufenthaltsort betreut werden zu können.

Bald sei ihm aber überdies klargeworden, dass „gutes Hören über die reine technische Versorgung hinausgehen muss“, schreibt das Netzwerk Hörgesundheit weiter. Zwar hätten ihm die Hörgeräte „deutlich besseres Hören im Alltag“ ermöglicht. Sprachverstehen in komplexeren Situationen aber blieb für ihn herausfordernd. „Deshalb habe ich ihm empfohlen, sich die terzo Gehörtherapie anzusehen“, erklärt Julian Hiddemann, Geschäftsführer von ear.direct. So lernte Reinhold Geiss den Hörakustiker Volker Hermeler kennen, in dessen Fachgeschäft in Bonn er schließlich, unter anderem, die terzo Gehörtherapie durchlief und wo er auch Otoplastiken für seine Hörsysteme bekam. Für Geiss ein wahrer Fortschritt: „Mir wurde klar, dass gutes Hören nicht nur im Ohr stattfindet, sondern auch im Kopf trainiert werden muss. Wer darüber nicht informiert und aufgeklärt wird und einfach ‚nur‘ Hörgeräte ans Ohr bekommt, wird am Ende nicht glücklich“, so Reinhold Geiss. Und so möchte Reinhold Geiss nun dazu beitragen, „das Thema Hören stärker aus der Tabuzone zu holen“, indem er, zum Beispiel auf seinem Instagram-Kanal, öffentlich darüber spricht. Zudem begleiten ihn Julian Hiddemann und Volker Hermeler und dokumentieren seine „Hörgesundheitsreise“.

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