Mitglieder der BestAkustik haben Ende September das Landeszentrum für Hörgeschädigte (LZH) im österreichischen Dornbirn besucht. Die rund 25 Teilnehmenden haben „wahre Alltagshelden kennengelernt und Einblicke gewonnen, um die eigene Rolle als Hörakustiker zukünftig interdisziplinärer zu denken“, schreibt die Verbundgruppe in ihrer entsprechenden Meldung.
Demnach habe die Reise nach Dornbirn „Inspiration“ geliefert, wie Hören „ganzheitlich verstanden werden kann: audiologisch, medizinisch, pädagogisch, therapeutisch“. Ebenso sei deutlich geworden, wie unterschiedliche Fachbereiche ineinandergreifen, um Schwerhörende individueller und umfassender zu begleiten.
„Uns geht es um das Mindset. Um den Mitgliedern zu zeigen, wo die Reise für das eigene Fachgeschäft hingehen kann. Wir müssen viel weiterdenken als nur an Hörsysteme“, sagt Florian Lohmeir. Der BestAkustik-Geschäftsführer sieht „gerade Hörakustiker hier in einer Schlüsselrolle, um die Netzwerke mit der menschlichen Komponente aufzubauen und die eigene audiologische Kompetenz darin einzubringen.“ „Wir haben das selbst beim Aufbau des CI-Netzwerkes Allgäu erlebt“, so Lohmeir. „Es braucht einen Initiator und es bedeutet viel Arbeit. Aber eine, die sich lohnt und letztendlich auch für das eigene Fachgeschäft bezahlt macht.“
Für die Reisegruppe, die sich während ihres Besuches nicht nur das LZH näher anschauen konnte, sondern die von verschiedenen Referenten auch eine Vortragsreihe geboten bekam, habe sich der Ausflug nach Dornbirn gelohnt. „Für mich war der Besuch im LZH das Highlight schlechthin. Und macht einem bewusst, wie wichtig es für uns Hörakustiker ist, offen für neue Ansätze in der Versorgung zu sein“, sagt etwa Sina Thalhofer von Hörwelt Eching. Heiko Fakesch von der Schleelein GmbH in Bad Königshofen ergänzt: „Das sind Eindrücke, die lange anhalten. Im LZH habe ich neue, wahre Alltagshelden kennengelernt. Es ist beeindruckend, mit welcher Leidenschaft das Zentrum aufgebaut wurde und mit welchem Enthusiasmus nach neuen Lösungen gesucht wird.“


