DIESE VIER START-UPS PRÄSENTIEREN SICH AUF DER EUHA LIVE-AREA

Erneut bietet die Europäische Union der Hörakustiker e. V. (EUHA) vier Start-ups die Möglichkeit, sich während des Internationalen Hörakustiker-Kongresses (14.–16. Oktober / Hannover) auf der EUHA Live-Area zu präsentieren. Allen vier Firmen wird im Networking- und Bühnenbereich in Halle 6 eine eigene kleine, kostenfreie Präsentationsfläche bereitgestellt.

„Für die Auswahl der Unternehmen wurden verschiedene Kriterien ins Auge gefasst, wie die fachliche Relevanz der Produkte und Dienstleistungen für die Branche und der Innovationsgehalt der Business-Idee“, schreibt die EUHA anlässlich der Bekanntgabe der Start-ups, die in diesem Jahr dabei sein werden.

Als erstes der vier Start-ups nennt die EUHA SingularMind. Das in Kanada ansässige Unternehmen entwickelt KI-gestützte Lösungen für eine webbasierte, teleaudiologische Plattform zur Diagnostik und Behandlung von subjektivem Tinnitus. Dabei verfolgt das Unternehmen das Ziel, hochwertige audiologische Versorgung weltweit zugänglich zu machen und Kosten sowie persönliche Klinikbesuche zu reduzieren. In Hannover wird SingularMind seine digitale Tinnitus-Plattform vorstellen, außerdem möchten die Kanadier den Austausch mit internationalen Experten fördern.

Als zweites Start-up ist MindAffect dabei. Das niederländische Unternehmen hat ein objektives Hördiagnosesystem auf Basis einer KI-gestützten Brain-Computer-Interface-Technologie entwickelt. Dieses „SOFI“ genannte System soll binnen etwa zehn Minuten ein objektives Audiogramm erstellen können und sich besonders für Patienten empfehlen, die bei klassischen Hörtests selbst kaum mitarbeiten können. In Hannover will MindAffect SOFI erstmals dem internationalen Fachpublikum vorstellen.

Ebenfalls mit von der Partie sein wird Xenylab. Die Franzosen entwickeln ein Virtual-Reality-System zur Diagnostik von Hörstörungen mithilfe von Schalllokalisationstests. Die Anwendung soll künftig als Medizinprodukt sowohl für die Diagnostik als auch für die Rehabilitation von Menschen mit Hörverlust eingesetzt werden. Erste Studien sowie Praxistests mit Forschungseinrichtungen und einem großen Hörakustikunternehmen seien bereits erfolgreich verlaufen. In Hannover möchte Xenylab seine VR-Technologie dem europäischen Fachpublikum vorstellen, Kontakte knüpfen und potenzielle Kunden überzeugen.

Als viertes Start-up nennt die EUHA HearScribe. Das britische Unternehmen hat eine KI-gestützte Software zur automatischen Dokumentation audiologischer Beratungsgespräche entwickelt. Das System kann klinische Notizen, Patienteninformationen, Verwaltungsaufgaben und Arztbriefe erstellen, ohne dabei Patientendaten zu speichern. Die Plattform wurde von praktizierenden Audiologen entwickelt und kommt im Vereinigten Königreich bereits zum Einsatz. In Hannover möchte das Team von HearScribe seine Lösung erstmals einem internationalen Fachpublikum vorstellen.

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