Beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) soll in der Wiener Stadthalle auch Auracast zum Einsatz kommen. Darüber informiert GN Hearing in einem aktuellen Newsletter. Demnach werde der Bluetooth-Broadcast-Standard vor Ort mit vier Auracast-Sendern des Herstellers Opus umgesetzt. So werden Hörgeräteträgerinnen und -träger, sofern ihre Hörsysteme Auracast-kompatibel sind, die Show ohne zusätzliche Empfangsgeräte streamen können. Dasselbe gilt bei kompatiblen Kopfhörern.
Wie einfach das geht, das kann man sich bei dem Event an einem Info-Stand erklären lassen. Auch Empfangsgeräte kann man an dem Stand ausleihen, so dass man es mal ausprobieren kann. Installiert und vor Ort betreut wird das Set-up von dem österreichischen Spezialisten hear it! „Damit wird der ESC zu einem besonders sichtbaren Beispiel dafür, wie barrierefreie Audioübertragung bei Großevents heute schon funktionieren kann“, schreibt GN Hearing. Und weiter: „Damit wird der ESC 2026 zu einem großen Schritt hin zu inklusiveren Großevents, bei denen gute Sprachverständlichkeit und klarer Klang auch in komplexen Hörumgebungen möglich werden.“
Das österreichische Team von ReSound und Beltone zeigt sich von dem Vorhaben begeistert.
„Die weltweite Auracast-Premiere an einem Airport gab es ja erst kürzlich in Frankfurt; nun feiern wir in unserer Hauptstadt Wien die Auracast-Premiere beim ESC“, so Andor Molnár, österreichischer Senior Key Account Manager. „Damit wird einmal mehr klar, dass Auracast längst keine Zukunftsmusik mehr ist. Der ESC 2026 steht auch für einen weiteren Schritt zu inklusiveren Großevents, bei denen gute Sprachverständlichkeit und klarer Klang in komplexen Hörumgebungen möglich werden – etwa mit Auracast-fähigen Hörsystemen von ReSound und Beltone, die man bei unseren Partnerinnen und Partnern im Hörakustik-Fachhandel bereits seit mehreren Jahren bekommt.“


