EHIMA LANCIERT NEUES INFORMATIONSPORTAL

Die European Hearing Instrument Manufacturers Association (EHIMA) hat ein neues Informationsportal rund um das Thema Hörgesundheit lanciert. Auf www.HearingYou.org möchte der europäische Herstellerverband „Bewusstsein für die Bedeutung der Hörgesundheit als Thema der allgemeinen Gesundheit stärken“, heißt es in der hierzu verbreiteten Pressemitteilung. Auf dem Portal soll es Informationen zu „allen Aspekten der Hörgesundheit“ geben, von der Prävention bis zur Rehabilitation. Als „Herzstück“ nennt die EHIMA eine Art Datendrehescheibe mit „den neuesten Forschungsergebnissen, wissenschaftlichen Erkenntnissen, Fakten, Zahlen über die Häufigkeit von Hörverlust, dessen wirtschaftlichen Auswirkungen und den Zusammenhang zwischen Hörverlust und chronischen Krankheiten wie Demenz“. Für das Informationsangebot hat die EHIMA mit Partnern wie dem Europäischen Verband der Schwerhörigen (EFHOH), der Europäischen Vereinigung der Cochlea-Implantat-Träger (Euro-CIU), der Europäischen Vereinigung der Hörakustiker (AEA) und anderen internationalen Organisationen zusammengearbeitet.Auch die bekannten EuroTrak-Umfragen sind auf www.HearingYou.org zu finden, so dass das Portal „die größte Quelle für vergleichbare Daten zur Hörgesundheit“ darstellt.

Hintergrund der Initiierung des neuen Portals ist, dass laut EHIMA nach wie vor viele Hörverluste unversorgt blieben und es überdies bei politischen Entscheidungsträgern ein „mangelndes Bewusstsein“ gebe, das sowohl Prävention als auch den Zugang zu Rehabilitation behinderten. Auch „Fachleute des Gesundheitswesens“ sowie hörgeschädigte Menschen selbst nimmt die EHIMA hier nicht aus.

„Die Altersstruktur vieler Gesellschaften verändert sich rapide“, sagt Dr. Stefan Zimmer, Generalsekretär der EHIMA und Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Hörsysteme-Industrie. „Die Gesundheit des Gehörs ist dazu bestimmt, ein entscheidendes Merkmal einer zukunftssicheren Politik zu werden. Nur was gemessen wird, kann auch gesteuert werden, und HearingYou.org bietet leicht auffindbare Informationen für eine gut informierte öffentliche Politik. Dies würde es hörgeschädigten Menschen ermöglichen, ein selbstbestimmtes und mobiles Leben zu führen.“

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