Stephanie Heinz und Carsten Braun

GEGLÜCKTE PUNKTLANDUNG

Carsten Braun und Stephanie Heinz über die neuen IdO-Geräte der Bernafon-Alpha-Familie und mehr

Zum diesjährigen Kongress kam Bernafon mit zwei Neuheiten. So hatten die Berliner nicht nur eine neue Produktfamilie für das Basissegment im Gepäck. Auch die Alpha-Familie hat Zuwachs bekommen. Damit bietet Bernafon die hybride Signalverarbeitung jetzt auch in IdO-Geräten an. Entgegen dem Trend hebt Carsten Braun, Leiter der Audiologie, allerdings insbesondere die IIC- und CIC-Geräte hervor.

Herr Braun, mit welchen Erwartungen sind Sie in diesem Jahr zum Kongress gereist? Und haben Sich die Erwartungen erfüllt?

Braun: Meine Erwartung, aber auch meine Überzeugung war, dass es wieder ein Kongress wird wie vor der Pandemie. Insbesondere am ersten Tag haben wir das auch genauso erlebt. Der Donnerstag gestaltete sich dann ähnlich erfolgreich, wobei die Industrieausstellung an dem Tag erfahrungsgemäß immer sehr gut besucht ist. Am Bernafon-Stand haben wir in diesem Jahr unsere neue IdO-Linie präsentiert. Nach der haben bereits sehr viele Kunden gefragt, zumal der Marktanteil von IdOs zuletzt ja stark angestiegen ist – auf aktuell etwa 20 Prozent. Zum Vergleich: In den letzten 20 Jahren lag dieser noch zwischen 7 und 10 Prozent. Insofern ist uns mit den IdOs der Bernafon Alpha Familie eine Punktlandung geglückt, und wir spüren die Vorfreude unserer Kunden auf die neuen Produkte. Und um auf Ihre Frage zurückzukommen: Ja, meine Erwartungen an den diesjährigen Kongress haben sich erfüllt. 

Bevor wir zu den IdOs der Alpha-Familie kommen, noch eine allgemeine Frage: Was haben Sie hier am Bernafon-Stand die drei Tage über angeboten? Wie sah das Programm aus?

Heinz: Man kann sagen, dass wir unseren Besuchern ein wahrhaft animalisches Messeerlebnis geboten haben. Denn dank unseres Schnellzeichners Daniel Stieglitz wurden sie Teil der Bernafon Alpha Produktkampagne. Er zeichnete jeden Besucher als Karikatur neben das jeweilige Lieblingstier-Motiv aus der Alpha Kommunikation. An allen drei Tagen wurde das super angenommen und wir sahen zahlreiche glückliche Gesichter mit ihrem außergewöhnlichen EUHA-Präsent unseren Stand verlassen. Wie gewohnt haben wir zudem spannende Fachvorträge angeboten, in denen wir unsere Produktneuheiten näher vorgestellt haben. Und nicht zuletzt gab es bei uns am Stand natürlich unseren unschlagbaren Kaffee, dessen Ruf ihm ja schon lange vorauseilt.

Braun: Bei den Vorträgen waren jene zu unserer Alpha-Familie natürlich ganz zentral, denn mit den IdOs haben wir die Familie nun komplettiert und unsere hybride Signalverarbeitung jetzt auch in unseren Im-Ohr-Geräten implementiert. Das ist audiologisch und technologisch betrachtet im Vergleich zur bisherigen Familie nochmal ein Quantensprung. Unser besonderes Augenmerk liegt hier im Übrigen auf den IIC- und den CIC-Geräten. 

Warum das?

Braun: Weil sich mit einer tiefsitzenden Schallaufnahme unserer Meinung nach die natürlichste Art der Hörgeräteversorgung darstellen lässt. Und genau das ist es ja, was ich mit meiner Anpassung erreichen will. Ich möchte den Kunden so nahe wie möglich an den Idealzustand heranführen und so viel wie möglich von seinem natürlichen Richtungsgehör und seiner selektiven Wahrnehmung erhalten. Wie gut das mit IICs funktioniert, berichten vor allem einseitig versorgte Kunden. Kombiniert mit einer hybriden Signalverarbeitung bewältigen diese Systeme auch komplexe Situationen, wenn z.B. sowohl Nutz- als auch  Störschall aus der gleichen Richtung kommen. Das Thema haben wir auch in unseren Vorträgen auf dem Messestand behandelt. Natürlich sprechen wir da zunächst generell über unsere Messeneuheiten, aber wir bieten hier auch Fachvorträge an, in denen wir in die Praxis gehen und zeigen, wie man diese beiden Bauformen erfolgreich anpasst. Die Vorträge waren durchweg gut besucht, was eben auch das hohe Interesse an IdOs spiegelt. 

Das klingt nach Nachholbedarf. Dabei dürfte es an Wissen mit Blick auf IdO-Versorgungen doch eigentlich nie gefehlt haben, oder? Wie erklären Sie sich das?

Braun: In den Workshops an der Bernafon Akademie und in den Gesprächen hier am Stand frage ich immer wieder, warum das Thema ins Hintertreffen geraten ist. Als Antwort höre ich sehr oft, wie einzelne Kunden erzählen, dass der IdO-Anteil in den Versorgungen früher deutlich höher gewesen sei. Und wenn ich dann frage, was passiert ist, wissen viele eigentlich gar nicht mehr genau, was genau dazu führte, und empfanden die Anpassung mit den Ex-Hörer-Geräten als einfacher. Einfacher für wen? Und plötzlich fragen immer mehr Kunden wegen des Masketragens nach IdO-Geräten. Gab es denn diese explizite Nachfrage nach unauffälligen Im-Ohr Hörgeräten vor der Pandemie etwa nicht? 

Messestand von Bernafon: Produktneuheiten und Fachvorträge lockten in diesem Jahr die Besucher an

Es heißt doch, dass der Wunsch nach einer möglichst diskreten Versorgung sehr häufig geäußert wird …

Braun: … genau. Daher geht es bei uns aktuell primär darum, unsere Partner wieder für IdO-Versorgungen zu motivieren und sie in den Anpassungen zu unterstützen. Seid mutig und macht das! Und die einfachste Art ist hier wirklich die Versorgung mit einem CIC. Die Vorbehalte, die wir hierzu hören, sind dann meist die, dass die Geräte reparaturanfälliger seien, dass der Okklusionseffekt ein Thema ist und dass das mit der eigenen Stimme schwierig wäre. Oder dass IdO-Geräte bei Hochton-Steilabfällen nicht anpassbar wären. Das Interessante ist hier, dass, wenn man sich mit hierin erfahrenen Akustikern unterhält, es immer genau andersherum ist. Sie arbeiten ganz selbstverständlich mit IdOs. Gerade vor unserem Termin sprach ich mit einer Kundin, die in ihrem Unternehmen einen IdO-Anteil von über 50 Prozent hat. Sie sagte, dass es für sie viel einfacher sei, Kunden mit Im-Ohr-Geräten zu versorgen, allein schon, weil man so die Kunden in deren Motivation unterstützt., sie besser abholt und Vertrauen schafft. Denn die Nutzer bekommen so das, was sie sich anfangs vorgestellt haben. Sie muss ihre Kunden also gar nicht erst von etwas überzeugen, was sie ursprünglich gar nicht haben wollten.

Dennoch überrascht es, dass Sie mit Blick auf die Alpha-IdOs so deutlich die CIC- und IIC-Geräte hervorheben. Andere stellen ja gerne Punkte heraus wie den Akku oder die Konnektivität. Warum tun Sie das nicht?

Braun: Neben den IIC- und CIC-Geräten haben wir mit den beiden ITC Geräten natürlich noch zwei weitere Bauformen. Die sind wireless-fähig, so dass man sowohl von Apple- als auch von Android-Geräten Audiosignale direkt in die Hörgeräte streamen kann. In Verbindung mit Apple-Produkten und dem LEA2-Protokoll kann man zusätzlich in die entgegengesetzte Richtung streamen, so dass man die Geräte auch als Headset verwenden kann wie eine Freisprecheinrichtung. Zusätzlich lassen sich Telefonate über den Programmtaster annehmen und beenden. Das ist mit Sicherheit eine tolle Neuigkeit, die auch verkaufsfördernd und total praktisch ist. Warum wir aber so viel über IIC und CIC sprechen: Die meisten Kunden kommen ja zu uns und wünschen sich, wieder so zu hören wie früher. Und je tiefer man mit der Mikrofonaufnahme in den Gehörgang geht, umso mehr lässt sich dieser Wunsch erfüllen. Die Kunden überzeugt hier also die Natürlichkeit des Klanges. Übrigens auch, was die geringere Okklusion betrifft. Wünscht man hingegen Konnektivität und ist dafür bereit, in Sachen Natürlichkeit des Hörens Kompromisse einzugehen, bieten die Alpha-ITC alles, was das konnektive Herz begehrt. Um diesen akustischen Unterschied zu verdeutlichen, haben wir hier in einem Vortrag auch ein Modell aufgebaut. Darüber konnte man den Unterschied wahrnehmen, der sich einstellt, wenn das Mikrofon nicht mehr so tief, sondern am Eingang oder sogar etwas außerhalb des Gehörgangs sitzt. Das hat viele Besucher erstaunt. 

Noch einmal zurück zu den beiden größeren IdO-Bauformen in der Alpha-Familie: Die Wireless-Fähigkeit erwähnten Sie bereits. Aber bieten Sie die ITC-Geräte auch mit Akku an?

Braun: Hier bieten wir bisher allein den Batteriebetrieb an, denn auch hier geht uns in erster Linie um den audiologischen Nutzen und dass die Mikrofone der Geräte so tief wie möglich im Gehörgang sitzen. Wir möchten hinter den Tragus. Ich persönlich betrachte daher die wegen des Akkus z.T. deutlich größeren Geräte eher skeptisch – vor allem auch wegen des audiologischen Nutzens, der neben all der Annehmlichkeiten eines Akkus im Vordergrund stehen sollte. Die kleinste Akkuzelle ist aktuell unsere 312er +. Verbaute man die in einem IdO, würde das Gerät mindestens ein größeres Kanalgerät, wenn nicht sogar ein Semi-Concha-Gerät werden. Und weil wir Wert darauflegen, so viel natürliches Hören wie möglich zu erhalten, gehen wir diesen Weg. Und nebenbei bemerkt, sehe ich im Alltag doch eher selten Ü70-Menschen mit Geräten im stylishen Earbud-Design. Zumal es auch klassische Akkuzellen in den normalen Batteriegrößen gibt, power one bietet diese seit Jahren an. Auch eine 10er Akkuzelle für ein tiefsitzendes CIC wäre machbar. Nur bräuchte man über den Tag dann eben zwei Pärchen Akkus. Ein Pärchen in den Hörsystemen, während das zweite Pärchen in einem Pocket-Charger auflädt. 

Inwieweit sind die Alpha IdOs auch ein Thema in der Bernafon-Manufaktur?

Braun: Die sind natürlich ein zentrales Thema in der Manufaktur. Beispielsweise haben wir die Prozesse inzwischen so umgestellt, dass in der Berliner Manufaktur ausschließlich Alpha IdO-Geräte gefertigt werden. Wir stehen mit unserer Manufaktur für absolute Superpräzision und erstklassiges Handwerk – das passt perfekt zusammen. Und durch die Umstellungen können wir unser Auftragsvolumen nun so bewältigen, dass unsere Unikate zügig bei unseren Kunden sind. 

Das Prozedere in der Manufaktur haben Sie aber beibehalten, oder? Sie wünschen auch weiterhin einen richtigen Abdruck und bauen dazu nach wie vor die Negativabformung?

Braun: Ja. Das Prozedere stellt hier nach wie vor das Besondere dar. Wir arbeiten mit der analogen Abformung und ziehen uns davon eine Kopie des Kundenohrs, modellieren dann die Abformung so, wie später das IdO aussehen wird, und erst dann wird dieser Rohling gescannt und digital weiterbearbeitet. Damit verbinden wir beide Welten. Das klassische Handwerk mit jahrzehntelanger Erfahrung und modernste Fertigungsverfahren – alles made in Germany, an unserem Standort in Berlin. Dafür steht die Bernafon Manufaktur. Nur so können wir unseren Kunden auch unsere 100%-ige Passformgarantie geben. Denn wir gleichen jedes einzelne Gerät bei jedem Fertigungsschritt mit der Negativform und damit dem Kundenohr ab und prüfen, wie es sitzen wird. 

Wie steht es um die Lieferzeiten bei den Alpha-IdO-Geräten?

Braun: Wie gesagt, haben wir die Fertigung in der Manufaktur komplett auf Alpha umgestellt. Aktuell liegt die Lieferzeit bei ca. 10 Werktagen. Das ist in unseren Augen ein guter und realistischer Wert. Immerhin erhalten die Kunden ein handgefertigtes Unikat. Und das dauert dann zwei bis drei Wochen, aber das Warten lohnt sich. Jetzt haben die Nutzer z.T. 5-8 Jahre mit der Hörgeräteversorgung gewartet, dagegen sind doch die drei Wochen ein Kinderspiel. Wenn man dem Kunden genau erklärt, wie wichtig die optimale Passform ist, wie wichtig es ist, dass die Geräte an der genau richtigen Stelle sitzen, um die bestmögliche Performance zu liefern, dann wird dem Kunden klar, dass das nicht über Nacht geht oder mit einem Standardgerät aus der Schublade vergleichbar ist. One size fits non. Und um die Wartezeit zu überbrücken, gibt es hochwertige Broschüren und Filme, in denen der gesamte Arbeitsprozess verständlich erklärt wird. Auch stellen wir die Menschen vor, die die Im-Ohr-Unikate erstellen und jedes Gerät, das unser Haus verlässt, einer abschließenden Prüfung unterziehen. Dafür stehen sie mit ihrer persönlichen Unterschrift im zu Jahresbeginn eingeführten Qualitätszertifikat. 

Heinz: Seit Anfang des Jahres bieten wir zudem die Möglichkeit, autorisierter Partner der Bernafon Manufaktur zu werden. Das wird bisher sehr gut angenommen. Zumal unsere Kunden neben hochwertigen Unikaten »Made in Germany« eine Vielzahl an wertigen Marketing- und Dekorationselementen für ihr Geschäft erhalten. Das unterstreicht das Besondere der Bernafon Manufaktur. 

Und es kann weiterhin jeder Hörakustikbetrieb Manufakturkunde werden? 

Braun: Ja, jeder unserer Kunden kann Partner der Manufaktur werden. Allerdings empfehlen wir, begleitend einen Workshop zu besuchen, einfach, um eine Idee davon zu bekommen, wie wir arbeiten. Da gibt es neben den audiologischen und technologischen Themen auch einen Praxisblock, in dem man lernt, wie man Okklusion misst und objektiviert oder Schalenmodifikationen vornimmt. Modifikationen an der Schale vorzunehmen, da trauen sich viele ja erst mal nicht ran. Dabei lässt sich so wirklich viel bewirken. Und natürlich lernt man auch das Team der Manufaktur kennen – immerhin unsere größte Abteilung in Berlin. 

Kommen wir zu Bernafon Entra A, Ihrer neuen Produktfamilie im Basissegmet. Was haben Sie hier zu bieten?

Braun: Entra A ist in der Einstiegs- bzw. Basisklasse angesiedelt. Damit möchten wir auch jenen Nutzern gute Technologie anbieten, die momentan nicht so viel investieren können oder wollen. Die Geräte basieren auf derselben Technologieplattform wie Zerena und bieten damit bereits ebenfalls die DECS-Technologie. Die Familie umfasst zwei RITE-Modelle, ein HdO-Gerät sowie vier IdO-Bauformen. Wir kommen also gleich mit der kompletten Familie in den beiden Leistungsklassen 2 und 1. Versorgen lassen sich mit den Geräten, bis auf WHO-4-Fälle, sämtliche Hörverluste. Die RITE- und HdO-Geräte sind Made for iPhone, für das Streamen von Android-Geräten kann man unseren SoundClip-A nutzen. Zudem lässt sich das gleiche Zubehör nutzen wie bei unseren anderen aktuellen Familien. Gleiches gilt für Hörer oder miniFit Schläuche. Unser Zubehör und alle Verbrauchsmaterialien sind also vom Basis- bis zum Premiumsegment 100% kompatibel.  

»Außergewöhnliches Messe-Präsent«. Schnellzeichner Daniel Stieglitz ließ viele Besucher des Bernafon-Stands Teil der Alpha-Produktkampagne werden

Lösen Sie damit Bernafons bisherige Basisfamilie Nevara ab?

Braun: Ja, übrigens auch die entsprechende Software. Das ist für uns ein wichtiger Schritt, denn jetzt lassen sich all unsere Geräte mit derselben Software, der OASISnxt, anpassen. Außerdem wird auch die Zerena-Familie zum Ende des Jahres auslaufen. Und ich gehe davon aus, dass die 2,4 GHz Bluetooth Wireless Technology bald auch im Basissegment Standard sein wird. Die großen Ketten bieten sie ja bereits zum Basistarif an. 

Zum Schluss noch eine Frage, die über die Messehalle hier in Hannover hinausgeht. Wie blicken Sie auf das neu entflammte Thema OTC in den USA? Denken Sie, dass das auch eine Auswirkung auf den deutschen Markt haben kann?

Braun: Ich erinnere mich noch, wie wir letztes Jahr über Bose gesprochen haben. Und da ist ja eigentlich gar nichts passiert. Softwareentwickler sagen gerne »Hardware is hard. Hearing may be harder«. Insofern sehe ich das eher gelassen. Nach meiner Auffassung ist es weiterhin zielführender, die Hörgeräteanpassung denen zu überlassen, die das können und leben. Andererseits werden die Nutzer schon heute in sehr großem Umfang in den digitalen Medien mit standardisierten Instant-Fit Geräten konfrontiert, die bereits in unseren europäischen Nachbarländern online verfügbar sind. Klar, sollten sich Hörakustiker entsprechend darauf einstellen und in ihrem lokalen Markt rechtzeitig positionieren und differenzieren. Maßgefertigte Produkte sind da sicherlich hilfreich. Was Hearables mit audiologisch verstärkender Transparenzfunktion angeht, da sehe ich für die Nutzer schon einen Markt, nämlich da, wo man üblicherweise Hearables sieht – beim Sport, im Fitnessstudio oder zum Beispiel im Zug oder Flugzeug. Denn gerade beim Sport möchte nicht jeder unbedingt seine hochwertigen Hörgeräte tragen. Daher sehe ich diese Produkte eher als ein Zusatzprodukt, ein Zweitgerät, wobei sie dafür derzeit noch etwas zu teuer erscheinen. Aber was ist mit den Situationen, weswegen unsere Nutzer eigentlich zu uns kommen? Natürlich ist es so, dass man derzeit vermehrt Menschen mit Ear Buds sieht. Aber, und vielleicht bin ich da auch mit meiner Meinung allein, nur in den oben angeführten Situationen. Überall dort, wo unsere Nutzer Unterstützung benötigen, nämlich in Gesellschaft mit Freunden und Kollegen, sind die Kopfhörern ähnelnden EarBuds gesellschaftlich eher weniger akzeptiert. Hörgeräte dagegen schon. Angenommen, ich säße mit Ear Buds im Restaurant, man würde doch vermuten, ich höre Musik oder möchte nicht angesprochen werden. Und damit würde man genau das Gegenteil von dem erreichen, was man mit einem Kommunikationsgerät eigentlich erreichen möchte.

Herr Braun, Frau Heinz, haben sie vielen Dank für das Gespräch.

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